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Pressemitteilung – Piratenpartei Dortmund begrüßt Testphase für „Freie Software“

Die Piratenpartei Dortmund begrüßt den Entschluss des Verwaltungsvorstandes der Stadt Dortmund, eine zweijährige Testphase für „Freie Software“ und offene Standards durchzuführen. „Freie Software“ bezeichnet nicht etwa kostenfreie Software, sondern Software mit offenem Quellcode, die ihrem Nutzer Freiheiten gibt, die Software nach Belieben zu nutzen und ihren Quellcode uneingeschränkt zu studieren, zu verändern und zu veröffentlichen. So bekommt die Stadtverwaltung also nicht nur die Software selbst, sondern auch diese Freiheiten.

Undurchsichtige und teure Abhängigkeiten vom Softwareunternehmen sind so nicht mehr möglich. „Die Stadtspitze ist damit deutlich fortgeschrittener als die großen Fraktionen im Stadtrat, die einem entsprechenden Vorschlag aus den Reihen der Piraten negativ gegenüberstanden.“, so Dirk Pullem, Vorstandsvorsitzender der Piratenpartei Dortmund.

Neben der Nutzung von Freier Software sieht die „Erweiterung des Masterplans Digitale Stadtverwaltung“ vor, offene Standards zu verwenden. Das bedeutet, dass in der Kommunikation mit den Bürgern nur noch Dateiformate benutzt werden, die es den Bürgern nicht abverlangen, unfreie und oft kostenpflichtige Software eines bestimmten Herstellers zu verwenden.

Dirk Pullem: „Es ist gut, dass man nach Jahren die Möglichkeiten erkannt hat und nun ein freiheitliches Modell unterstützt, bei dem der Nutzer tatsächlich der König ist. Nur auf diesem Wege wird die Datenverwaltung der Stadt frei, unabhängig und kontrollierbar.“.

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