Die Webseite der Piratenpartei Dortmund
Ausschnitt aus dem Bild zur Postwurfsendung

Die Geschichte hinter der Postwurfsendung

Im Laufe der letzten Woche hatte der Dortmunder Pirat Dirk Pullem eine E-Mail von Landesvorstand Jens Ballerstädt an die Dortmunder Mailingliste weitergeleitet. Darin wurde die Idee einer Postwurfsendung vorgestellt und ich war auf Anhieb begeistert. Der Vorschlag lautete einen DIN-A4-Umschlag zuzukleben, wieder aufzureißen und den NSA-Kompass mit einem Zettel hineinzulegen, der die Aktion erklärt. Genial! Jetzt wusste ich, was ich an meinem nächsten ehrenamtlichen Arbeitstag im Wahlkreisbüro machen wollte.

In der Zwischenzeit kamen uns Zweifel wegen der Größe und dem damit verbundenen Verstopfen der Briefkästen, und wir modifizierten die Postwurfsendung: Kleinerer Briefumschlag und unser Datenschutz-Flyer statt der Kompass-Ausgabe. Der Effekt sollte derselbe sein.

Am 12. September war es dann so weit: Im Wahlkreisbüro angekommen traf ich auf @derAfri und erzählte ihm von der Idee. Auch er war sofort begeistert und wir fertigten fünf Testexemplare an, um diese auf dem Stammtisch zu zeigen und Spenden für die Aktion einzuwerben. Wir wollten anschließend Feedback erfragen und ich twitterte es unter unserem (@PiratenDO) Twitteraccount:


Was dann passierte, habe ich so noch nicht erlebt und elektrisiert mich noch immer: Es hagelte Retweets, Erwähnungen und Feedbacks von vielen Seiten. Zu finden war die Aktion u.a. auch bei Nerdcore.

Alle Feedbacks aufzuführen, würde den Rahmen sprengen. Besonders betonen möchte ich aber die vielen Reaktionen, die „Wir machen das jetzt auch“ lauteten. Es geht mir nicht darum, wer diese Idee zuerst hatte – dass weiß ich gar nicht –  sondern das es aufgegriffen wurde und vielerorts jetzt auch umgesetzt wird. Die @CptLeto hatte dazu was Richtiges getwittert.

Lasst uns gemeinsam die letzten Tage vor der Wahl nutzen, um diese und all die anderen zahlreichen guten Ideen umzusetzen und unter die Menschen zu bringen!

Text: Robert Rutkowski mit freundlicher Unterstützung von Christian Gebel / Foto (CC BY-NC-SA 3.0 DE) Robert Rutkowski

4 Kommentare

  1. 1

    Ich bin immer noch sprachlos von den Kommentaren zu unseren „Dummys“!

  2. 2

    Wo wurden diese Briefe denn letztendlich verteilt? Ich habe keinen bekommen. Und das ist schade, weil ich in so einem Wohnsilo mit extrem vielen jungen Nachbarn (meist Studenten oder „Young Professionals“) wohne. Da hättet ihr was reissen können.

  3. 3

    Hallo Thomas,

    die Gesamtmenge aller verteilten ‚offenen‘ Briefe lag in Dortmund bei ca. 3500 Stück. Es war uns leider nicht möglich, in der kurzen Zeit bis zum Wahltag mehr davon unter die Leute zu bringen.

  4. 4

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