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Fraktion DIE LINKE & PIRATEN will den Einsatz freier Software prüfen lassen

Im Rahmen eines Prüfauftrages will die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN den Einsatz sogenannter freier Software und offener Standards in der Stadtverwaltung prüfen lassen. Freie Software kann aufgrund ihrer Lizenz leicht den eigenen Bedürfnissen angepasst werden, was bei herkömmlichen Programmen so nicht möglich ist.

Christian Gebel

„Wir wundern uns sehr, dass die Stadtverwaltung nicht von sich aus tätig wird“, sagt Christian Gebel, Fachmann für IT-Fragen der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN. „Die im Masterplan Digitales Dortmund gesteckten zeitlichen Ziele sind ehrgeizig, das städtische Dortmunder Systemhaus wirkt dem Thema gegenüber aufgeschlossen und die grundsätzlichen Vorzüge freier Software liegen seit langem auf dem Tisch.“

Dazu zählt die Fraktion die geringere Abhängigkeit von einzelnen Software-Herstellern und die bessere Zusammenarbeit von unterschiedlichen Software-Bestandteilen. Außerdem ermöglicht die detaillierte Nachvollziehbarkeit eine gesteigerte Daten- und Betriebssicherheit sowie einen besseren Datenschutz. Speziell für die Stadtverwaltung ergeben sich aber auch andere Vorteile wie eine bessere Anpassbarkeit an rechtliche und organisatorische Vorgaben, bessere Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit anderen Kommunen, Behörden und wissenschaftlichen Einrichtungen sowie mehr Wettbewerb auch bei Support und Hardware.

„Dass die zuständige Dezernentin Diane Jägers nicht vom Fach ist, darf keine Entschuldigung dafür sein, das Thema auf die lange Bank zu schieben“, so Gebel weiter. „Die zunehmende Digitalisierung zwingt uns regelrecht dazu, die Abhängigkeit von Software-Firmen zu überwinden. Anderenfalls drohen der Verlust unserer Kontrolle über die eigenen Daten und das Ende der Souveränität der Stadtverwaltung.“

 

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