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Linke & Piraten fordern staatliche Unterstützung für HSP

Carsten Klink, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN.Carsten Klink, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN.

Die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN bekräftigt die Forderungen der Belegschaft der von einer Schließung bedrohten Hoesch Spundwand und Profil GmbH (HSP) nach staatlicher Unterstützung. Da die Bundesregierung angekündigt habe, bis 2018 ein Investitionsprogramm von rund 8,6 Milliarden Euro zur Erneuerung und Verbesserung der Infrastruktur, insbesondere des Hochwasserschutzes und der Sanierung der deutschen Wasserstraßen aufzulegen, sei eine Förderung von HSP nur folgerichtig und auch für die Hafenstadt Dortmund wichtig, so die Linken & Piraten.

HSP ist neben der Arcelor Mittal SA der einzige Spundwandhersteller weltweit, der die sogenannte Z-Bohle für den Hochwasserschutz und die Wasserstraßensanierung produziert. „Wird HSP platt gemacht, diktiert der Monopolist Arcelor die Weltmarktpreise. Eine Schließung trifft Dortmund also doppelt durch Arbeitsplatzverluste und als Hafenstadt“, so der finanzpolitische Sprecher Carsten Klink (DIE LINKE), der auf Einladung des

Betriebsrates an der HSP-Betriebsversammlung in Dortmund teilgenommen hatte. Linke & Piraten haben den ebenfalls eingeladenen Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) bei der Versammlung vermisst. „Es geht immerhin um 343 Beschäftigte und deren Familien“, so Klink.

 

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