Die Webseite der Piratenpartei Dortmund

Pflasterarbeiten am Flüchtlingscamp sorgen für Unmut

„Wir werten diese Pflasterarbeiten als Affront und als Schikane gegenüber den Flüchtlingen aus Syrien, die sich an der Katharinentreppe für eine schnellere Bearbeitung ihrer Asylanträge einsetzen.“

Utz Kowalewski, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN, übt deutliche Kritik an der Stadtverwaltung, die direkt vor dem Protetcamp von syrischen Flüchtlingen spontane Pflasterarbeiten veranlasst hat. Und damit nicht genug: Ein großer Lkw der Baufirma verdeckt für Passanten in weiten Teilen die Sicht auf das Flüchtlingscamp.

Auf einer unverhältnismäßig kleinen Fläche von geschätzten 30 Quadratmetern wurde das Pflaster aufgenommen, während mehrere Arbeiter sich an dem Schotter darunter zu schaffen machten. „Unebenheiten im Pflaster“, seien der Grund für diese spontane Maßnahme, hieß es auf Nachfrage im Rathaus. Man müsse Stolperfallen beseitigen lassen.

„Wenn man überlegt, an wie vielen Stellen in Dortmund es wirklich schlimme Unebenheiten im Straßenbelag und damit viel gefährlichere Stolperfallen gibt, darf man doch Zweifel an dieser spontanen und nirgendwo angekündigten Maßnahme haben“, so Kowalewski. „Unsere Fraktion vermutet eher, dass die Stadt Dortmund sich bei ihren Besuchen im positiven Licht darstellen will und von den friedlich protestierenden Menschen in dem Flüchtlingscamp ablenken will.“

Was denkst du?