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Piratenantrag macht Bildungsakteur Bertelsmann Stiftung transparenter

Querdenker, Bildung, Bertelsmann und Piraten

Am 30. Juni lud das katholische Sozialinstitut „Kommende“ zu seinem monatlichen Querdenker-Abend in Dortmund Brackel ein. Zu Gast war Dr. Matthias Burchardt, Bildungsphilosoph der Universität Köln. Burchardt ist bekannt für seine Kritik an den Bildungsreformen nach Bologna und Pisa. Deswegen war das Thema des Abends auch die Bildungsreform sowie die Akteure dahinter und dann plötzlich immer wieder — die Piraten. So oft sogar, dass sich Burchardt irgendwann zu der Aussage genötigt fühlte: „Ich will gar keine Werbung für die Piraten machen. Ich bin Wechselwähler!“

Wieso wurden die Piraten so oft positiv erwähnt?

Der Hauptgrund war wohl die große Anfrage der Fraktion Piraten zu den Aktivitäten der Bertelsmann-Stiftung, einem wichtigen Akteur hinter den Bildungsreformen. Diese Anfrage wird politisch Interessierten und Wissenschaftlern wie Burchardt helfen, den Einfluss der Bertelsmann-Stiftung besser einzuordnen. Sie sorgt für ein bisschen Transparenz im sonst undurchsichtigen Stiftungsgeschehen. In diesem Zusammenhang freute sich Burchardt auch sehr über die Anwesenheit von Monika Pieper, Mitglied der Piratenfraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen.
Burchardt kritisierte die Parteien in NRW für die Umsetzung der Bildungsreform heftig, stellte dabei aber eindeutig klar, dass sich seine Kritik nicht auf die Piratenpartei bezieht. Burchardt ging sogar so weit, dem Sprecher einer Elternvereinigung den direkten Kontakt zu Pieper zu empfehlen, bevor herauskam, dass bereits ein reger Austausch besteht.

Fazit des Abends — Piraten wirken und unsere Stimme ist wichtig.

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