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Rechter Terror in Dortmund

Neonazis machen Jagd auf Dortmunder Antifaschisten

Mit Schrecken haben die Piraten Dortmund den erneuten Angriff wahrscheinlich rechter Gewalttäter auf ein weiteres Menschenleben zur Kenntnis genommen. Wie mittlerweile auch die Polizei bestätigte, ereignete sich der Übergriff  am vergangenen Sonntag, den 14. August, nachmittags in der Nähe des Westparks. Das Opfer war dort zunächst von drei vermummten Personen geschlagen und dann sogar mit einem Messer angegriffen worden, hatte aber zum Glück verletzt entkommen können. Nach eigenen Angaben des 24jährigen Antifaschisten hatte es in den letzten Wochen bereits mehrere versuchte Angriffe auf ihn gegeben.

Dazu Nadja Reigl, Vorsitzende der Piraten Dortmund: „Rechte Gewalt gegen antifaschistisch engagierte Menschen in unserer Stadt ist für uns nicht neu – es gab zerschossene Scheiben in Parteibüros, den Rathaussturm und – am Schlimmsten – seit 2001 wurden fünf Menschen im Raum Dortmund durch Nazis ermordet. Trotzdem bin ich jedes Mal wieder geschockt.

Nadja Reigl ist Mitglied im Rat der Stadt Dortmund und sitzt im Ratssaal mit ihrer Fraktion auf Beschluss des Rates zwischen Vertretern der Rechten, NPD und AfD.

Jeder dieser Angriffe von Rechts bestätigt, wie wichtig es ist, sich antifaschistisch zu engagieren und immer wieder auch aktiv gegen rechtes Gedankengut einzustehen. „Wir wünschen dem Opfer alles Gute und eine schnelle Genesung – und werden auch in Zukunft gemäß dem Motto ‚Kein Fußbreit den Nazis‘ handeln!“ stimmt auch Dirk Pullem, Vorsitzender der Dortmunder Piraten, zu.

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